Was mache ich?
Im Vordergrund meines täglichen Handelns steht: Das, was ich tue, konsequent zu tun. Sie als Patient und ich als Therapeut (Begleiter) sind dabei ein Team, welches gemeinsam daran arbeiten darf Ihrem Körper die Aufmerksamkeit zu schenken, die er verdient. Und das außerhalb eines eng begrenzten Zeitfensters.
Nachdem wir in einem Anamnesegespräch Ihren Körper als System (Bewegungs-und
Verhaltensweisen des Alltags, chronische und akute Leiden, beitragende Faktoren wie z.B.
Stoffwechsel, Immunsystem, Umweltfaktoren) analysiert haben und eine eingehende körperliche Untersuchung durchgeführt haben, gehen wir über in die entsprechende Intervention. Diese wird durchgehend und begleitend auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Warum Osteopathie?
Heute, mehr denn je, wissen wir alle wie komplex und vernetzt unser Körper ist. Und doch
verstehen wir diesen Kosmos aus Nervenzellen, Muskelzellen, Bindegewebszellen, usw. immer noch lange nicht in seiner Gesamtheit.
Doch eines ist klar: Jede Information für den Bauplan einer dieser Zellen stammt aus der allerersten Zelle aus der wir entstanden sind. Somit sollte uns bewusst sein, dass egal was im Körper geschieht: Keiner unserer Zellen entgeht etwas. In unserem Körper wird ständig kommuniziert. Wir dürfen hinhören, -sehen und -fühlen.
In der Osteopathie ist es so, dass während der Anamnese und der daraus entstehenden Ursachen-Folgen-Kette, alle Funktionseinheiten des Körpers in Betracht gezogen werden. An diesem Punkt ergänzt die Osteopathie den Weg der Physiotherapie, die ausschließlich den Bewegungsapparat behandelt, um zahlreiche Techniken und betrachtet, für ein Gesamtbild, folgende Systeme und deren mögliche Funktionsstörungen:
Parietales System:
Gelenke, Muskeln, Faszien können durch verschiedene Einflüsse in ihrer Funktion eingeschränkt sein.
Viszerales System:
Beweglichkeit, Durchblutung und der Spannungszustand von Organen haben einen Einfluss auf bestimmte Funktionseinschränkungen und Schmerzsyndrome
Kranio-Sakrales System:
Der craniosakrale Rhythmus beschreibt die Pulsation von „Hirnwasser“ (Liquor cerebrospinales) zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sakrum) innerhalb unserer Rückenmarkshäute. Ein gestörter Rhythmus kann Auswirkungen auf unser gesamtes System (z.B. über Hirnnerven, Hormonsystem) haben.
Energetisches System:
Erkenntnisse aus der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) über
Meridian-Verläufe und energetische Grundvoraussetzungen können eine Rolle spielen.
Die Informationen der unterschiedlichen Kommunikationswege werden erhoben. Und umso mehr Informationen hierbei gesammelt werden können, umso gezielter kann die Ursache einer Funktionsstörung definiert und behandelt werden. Hierfür schaffe ich den idealen zeitlichen und räumlichen Kontext, um dies zu gewährleisten.